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Jahreswechsel

Liebe Gemeinde,

wieder ein neues Jahr. Der Moment des Jahreswechsels ist doch immer wieder ein ganz besonderer: Die Schwelle zwischen dem Vergangenen und dem Zukünftigen. Die Höhen und Tiefen des ablaufenden Jahres, aber auch unsere guten Vorsätze, sowie Pläne und Sorgen für das Kommende fordern unsere Aufmerksamkeit.

Diesen Moment zwischen Vergangenheit und Zukunft nennen wir Gegenwart. Ein sehr spannendes Wort, denn seine Bedeutung ist kaum fassbar: Fangen wir an, über die Gegenwart nachzudenken, wird sie bereits zur Vergangenheit, und versuchen wir ihr vorauszugreifen, so fischen wir im Trüben der Zukunft. Genau genommen stehen wir also jeden Moment unseres Lebens an dieser „Neujahrs”-Schwelle. Da kann man sich fragen: Wie schaffe ich es, ganz in der Gegenwart zu leben, ganz im Hier und Jetzt zu sein? Das ist eine Kunst für sich. Ein Antwortversuch:

Pusteblume

Lass die Gegenwart nicht zur Vergangenheit werden, die du bedauern müsstest.
Belass die Gegenwart nicht in der Zukunft, wo sie nur eine von vielen Möglichkeiten ist.
Lass die Gegenwart zur liebevollen Begegnung werden, die frei von Bedauern und Sorgen ist.

Ich wünsche Ihnen und Euch für das kommende Jahr schöne Erinnerungen, freudige Hoffnung und ganz viele liebevolle Begegnungen – mit Gott und der Welt.

Ruth Quix
(Gemeindeassistentin St. Heinrich, St. Martinus und St. Laurentius)