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Halb-Zeit

Ende des Monats stehen wir wieder an der Halbjahresgrenze eines Jahres. So schnell eilt uns die Zeit davon. Erich Kästner schreibt humorvoll im Anfang seines Gedichts „Der Juni”:

Zeit

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man 6 Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte…

Und so führt uns bereits bald wieder der längste Tag des Jahres (Tag der Sonnenwende) zur kürzesten Nacht vom 23. auf den 24. Juni – der Johannis-Nacht, während der es im Norden Europas überhaupt nicht mehr dunkel wird. Je nach Situation empfinden wir unsere Zeit und darin die Tage und Stunden als bewegend oder vielleicht auch langweilig. Bewegende Zeiten haben es allerdings häufig in sich, meistens führen sie Veränderungen herbei oder man muss mit solchen fertig werden.

Ich bleibe bei euch alle Tage.
Ich sende euch einen Beistand.

Diese Verheißungen Jesu waren und sind keine leeren Worte. Das haben uns die Pfingsttage erneut klar gemacht. Unsere Tage brauchen wir nicht geist-, gott- und orientierungslos verbringen.
Geistreich dürfen wir sie leben und gestalten.

Norbert Becker