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Gestatten Sie uns, dass wir lernen

Mann mit Schild: Gestatten Sie Dass Wir Lerner

„Gestatten Sie uns, dass wir lernen.“ Mit ähnlichen Worten reagierte in den letzten Wochen ein Virologe auf die kritischen Anfragen, warum nicht bereits viel früher dieses und jenes geschehen sei.

„Gestatten Sie uns, dass wir lernen.“ Wir haben in der vergangenen Zeit auch lernen dürfen, nämlich dass wir im „zu viel“ leben, im „zu viel“ an Terminen und Verpflichtungen, im „zu viel“ an Möglichkeiten und Aufgaben – im „zu viel“ an Auswahl und Gewohnheit, einfach im „zu viel“.

Gestatten wir uns selbst, dass wir lernen? Auch in der Kirche, in unserem Gemeindeleben kann und darf nicht alles so wieder werden, wie es war, und wie wir meinten, dass es so sein müsse. Wir dürfen gemeinsam trauern um die Dinge, von denen wir uns verabschieden müssen. Was war (uns) „zu viel“? Was muss anders werden?

Bevor wir nun wieder im Trubel des alltäglich Notwendigen versinken, sollten wir innehalten und unsere Lerntafel neu beschriften, füreinander gute Lernpartner sein und dafür sorgen, dass unser Lernen uns vorwärts bringt. Wie können wir jetzt die Botschaft Jesu leben und solidarisch handeln? Wenig kann da ganz viel bedeuten.

Gestatten Sie sich, dass Sie lernen. Ich versuche es auch.

Eine schöne Sommerzeit wünscht Ihnen für die Gemeindeleitung
Gerlinde Lohmann