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Leitgedanken

Hier sind alle Leitgedanken aus den Pfarrbriefen seit Oktober 2002 zu finden:

Wo bist Du, Mensch?

Als Gott und die Menschen nach einer Meinungsdifferenz im Paradies ihre
enge Lebensgemeinschaft aufgegeben hatten, verging Jahr um Jahr,
Jahrhundert um Jahrhundert, ja Jahrtausend um Jahrtausend.
Mensch und Gott waren sich nicht wirklich fremd,
aber sie lebten eine Beziehung auf Distanz.
Gott gab sein Bestes. Er sandte Boten, Engel, Pr
opheten, ja laute und fürchterliche Naturereignisse
und auch leise und anrührende Liebesbotschaften.
Es gelang, hier und da, da waren Gott und Mensch sich ganz nah.

Aber Gott blieb unzufrieden. Er dachte:
”Ich hasse diese Liebe auf Distanz.
Die Trennung macht mich wahnsinnig.
Ich hab dich Mensch immer kurz, aber nie ganz.
Ja, ich hasse unsere Liebe auf Distanz.” *
Und so überlegte Gott und griff zum letzten, zum ersten, zum
einzigartigen, noch niemals dagewesenen Mittel in der Geschichte:
Gott selber wurde Mensch!

Gott durchbricht die Trennung.
Er hat uns nicht nur kurz – er hat uns ganz.

Michael Loogen, Gemeindereferent

* Nach: Revoverheld, Liebe auf Distanz

Traumziele

Bali steht hoch im Kurs, höre ich. Und Südafrika übe eine große Faszination aus. Und Neuseeland, ganz zu schweigen von Costa Rica… Große Reisen sind angesagt.

Die größte Reise führt allerdings nicht rund um den Globus. Sie führt in unser Innerstes.
Wer tritt mir in der Wirklichkeit meines Lebens entgegen, wenn ich nach mir selber forsche?
Wie viel Überraschung birgt die Suche nach meines Wesens Kern?
Wie mutig muss ich sein, mich dem zu stellen, den ich finde?

Ich lasse mich bei meiner Reise zu mir selber vom Februar an die Hand nehmen.
Da ist am 2.2. das Fest des neuen Lichtes Gottes in dieser Welt. So ein Licht tut mir gut.
Da wird am 14.2. der Tag der Verliebten gefeiert. Was für eine herrliche Gelegenheit, meiner Liebe nachzugehen und darin zu schwelgen.
Und am Ende wird es richtig bunt und jeck. Die Exotik des Karnevals reißt mich aus dem Alltag. Sie verführt meinen Trott zum Tanzen und Singen.
Fast wie von selbst komme ich meinem Traumziel näher und genieße mein Leben.

Für die Gemeindeleitung: Josef Voß

Das Ende

Am Ende

  • der Kraft
  • der Beziehung
  • der Hoffnung
  • des Lebens

TOD

Es tut weh! Wichtige Eckpunkte, die das Glaubensleben prägten, sind vom Fortbestand bedroht. Im bistumsweiten Veränderungsprozess erleben sich viele Gemeinden vor Ort als verloren. Die Zahl der am Gemeindeleben aktiv Beteiligten nimmt ab und das Wort „ressourcenorientiert” kommt ins Spiel. Ehrenamtliche und hauptamtliche Menschen engagieren sich über ihre Kräfte hinaus. Die kirchlichen Strukturen sind im Umbruch, das Suchen nach neuen Wegen erfordert Mut – die Bereitschaft, den Fuß auf ungewisse Pfade zu setzen. Es gibt keine Kirche der anderen, die Kirche Jesu Christi sind wir selbst. Es kommt drauf an!

Vom Ende

  • kommt Kraft
  • kommt Beziehung
  • kommt Hoffnung
  • kommt Leben
  • kommt Er

AUFERSTEHUNG

Für die Gemeindeleitung: Gerlinde Lohmann