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Das Kirchliche Immobilienmanagement

(KIM) in der Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest

In den sechs Pfarreien unserer GdG ist in diesen Wochen der KIM-Prozess gestartet. KIM steht für Kirchliches Immobilienmanagement. Was hat es mit KIM auf sich, und welche Bedeutung hat KIM für unsere Gemeinschaft der Gemeinden?

Das Bistum Aachen stellt für Instandhaltungsmaßnahmen an Kirchen, Kapellen, Pfarrhäusern, Pfarrheimen und Amtsbereichen ein Drittel weniger Zuschüsse zur Verfügung. Daher ist, wie im ganzen Bistum Aachen, auch die GdG Aachen-Nordwest aufgefordert, 33% ihres Gebäudebestandes zu ermitteln, der zukünftig aus der Bezuschussung durch das Bistum herausgenommen werden wird. Gleichzeitig ist ein Konzept (KIM-Konzept) zu entwickeln, mit dem langfristig die zukünftige pastorale Nutzung der Gebäude in der GdG Aachen-Nordwest sichergestellt werden kann.

Wie ein solches KIM-Konzept für die GdG Aachen-Nordwest aussehen kann, das ist die Aufgabe der KIM-Projektgruppe, die sich im März zu ihrer ersten Sitzung getroffen hat. Die Projektgruppe wird sich zunächst einen Überblick über den Gebäudebestand verschaffen und die Gebäudedaten wie z.B. Größe, Alter, Denkmaleigenschaft, Instandsetzungsbedarf, pastorale Nutzung zusammentragen. Auf Grundlage dieser Daten erfolgt dann im weiteren Verlauf die Bewertung der einzelnen Gebäude, bis schließlich in einem letzten Schritt das Konzept erarbeitet wird, aus dem die künftige Nutzung der Gebäude und deren Finanzierung hervorgehen. Hierzu werden auch die Überlegungen zur Fortschreibung des Pastoralkonzepts der GdG in die Beratungen einfließen. Das von der Projektgruppe erstellte KIM-Konzept wird den Mitgliedern des GdG-Rats, der Pfarreiräte und der Kirchenvorstände zur Beratung vorgelegt. Die Beschlussfassung erfolgt in den Kirchenvorständen nach dem Mehrheitsprinzip.

Gebäude, für die keine Zuschüsse mehr für Instandhaltungsmaßnahmen seitens des Bistums zur Verfügung stehen, bleiben im Eigentum unserer Pfarreien und können auch weiterhin genutzt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass diese Gebäude aus eigener Kraft von den Pfarreien unterhalten werden können oder andere Lösungen wie z.B. Vermietung oder Verkauf in Betracht gezogen werden müssen. Über den Stand der Beratungen der KIM-Projektgruppe wird im Dreiklang berichtet werden. Wer sich genauer mit KIM im Bistum Aachen befassen möchte, findet beim Bistum weitere Informationen.

In die Projektgruppe unserer GdG berufen wurden:

  • Christoph Clingen, (KV St. Sebastian und KGV)
  • Norbert Dreßen (St. Martinus)
  • Pfarrer Bernd Föhr, Oratoriums Gemeinde (St. Sebastian)
  • Bernd Jürgens (PR St. Heinrich)
  • Renate Heyman, Gemeindereferentin in St. Heinrich, St. Laurentius, St. Martinus
  • Michael Klein, (KV St. Konrad und KGV)
  • Prof. Henner Köhne (KV St. Martinus)
  • Cornelia Krückels (PR St. Laurentius)
  • Hans Lennartz (KV St. Laurentius)
  • Wolfgang Oellers, Gemeindereferent in St. Laurentius, St. Heinrich, St. Martinus
  • Joseph Pankert (KV St Peter Orsbach, KGV)
  • Matthias Pankert, (GdG Rat, St. Konrad)
  • Norbert Schad (PR St Peter Orsbach)
  • Pfarrer Pfr. Bernd Schmitz, Oratoriums Gemeinden (St. Konrad, St. Peter)
  • Katja Söhnen, (PR St. Sebastian)
  • Volker Spiertz (KV St. Heinrich)
  • Pfarrer Joseph Voß, (St. Laurentius, St. Martinus, St Heinrich)
  • Heike Wimmers, Gemeindereferentin in den Oratoriums Gemeinden