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Top-Themen aus St. Peter

Flucht ist kein Verbrechen -
Flucht ist ein Menschenrecht!

So lautet der Titel einer Resolution, welche die Ökumenische Plattform in der Euregio Maas-Rhein (B/D/NL) zur Asyl- und Flüchtlingspolitik jetzt beschlossen hat. Viele engagierte Christinnen und Christen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden haben gemeinsam daran mitgearbeitet und stehen hinter dem Appell des Textes:

"Wir fordern eine Flüchtlingspolitik, die im Einklang steht mit den Grundwerten, auf denen die europäische Zivilisation basiert, mit der Menschenrechtscharta der UN, mit der Europäischen Menschenrechtscharta und mit unserem christlichen Auftrag", heißt es unter anderem in dieser Resolution. Und auch: "Wir fordern von den politischen Entscheidungsträgern in allen europäischen Ländern, im Europarat und im Europäischen Parlament den sofortigen Stopp der Verfolgung und Ermordung von Flüchtlingen in den Anrainerstaaten der EU (z.B. in Marokko) und die Beendigung der Unterstützung dieser Jagd auf Menschen durch die EU, insbesondere durch den Einsatz der FRONTEX."

Durch die schrecklichen Schiffsunglücke in den vergangenen Wochen und Monaten im Mittelmeer erhalten diese ohnehin dringenden Forderungen noch einmal umso größere Aktualität. Und auch die Lebenssituation vieler Flüchtlinge in unseren europäischen Ländern ist oft diskriminierend und menschenfeindlich. Wir als Kirchen rufen öffentlich Staat, Politik und die Gesellschaft in unserem direkten Umfeld dazu auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diese unerträglichen Zustände umgehend zu beenden.

Ich bitte Sie deshalb herzlich darum, der Resolution Ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Bitte tragen auch Sie in Ihrem privaten und beruflichen Umfeld dazu bei, dass die Situation der Flüchtlinge bekannter wird und dass Entscheidungen getroffen werden, die dazu führen, dass Flüchtlinge und Migranten gemäß den Menschenrechten und den Grundlagen unseres Glaubens behandelt werden.

Um die Forderungen der Resolution zu unterstreichen und Interessierten eine Möglichkeit zur Beteiligung zu geben, veranstaltet die Europäische Flüchtlingsplattform außerdem am Sonntag, 2. Februar 2014, um 17:00 Uhr ein Ökumenisches Friedensgebet im Aachener Dom, an dem Engagierte und Gläubige aus allen drei Ländern der Euregio Maas-Rhein teilnehmen werden. Selbstverständlich möchte ich auch Sie zu diesem Gottesdienst herzlich einladen.

Hans-Peter Bruckhoff

Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Aachen

(stellvertretend für alle Unterzeichner der Resolution)

Ein herzliches Willkommen dem Pfarrerehepaar Witthöft

In einem feierlichen Gottesdienst wurde am Sonntag, 9. Februar 2014, das Ehepaar Pfarrerin Inga Witthöft und Pfarrer Wolfram Witthöft in der Paul-Gerhardt-Kirche in sein neues Amt eingeführt.

Wir wünschen ihnen ein gutes Einleben in der Paul-Gerhardt-Gemeinde und Gottes Segen für ihre neue Aufgabe. Wir, die katholischen Schwestergemeinden, freuen uns auf viele neue gemeinsame Begegnungen und eine fruchtbare Fortführung unserer bewährten ökumenischen Zusammenarbeit.

Norbert Becker

Misereor-Fastenaktion

Mut ist, zu geben, wenn alle nehmen.

Unter diesem Motto startet am Aschermittwoch die Misereor-Fastenaktion. Auch wir wollen in unseren Gemeinden die Bedeutung der Fastenzeit durch besondere Angebote hervorheben. So werden die Werktagsgottesdienste in St. Heinrich und St. Martinus mittwochs und donnerstags um 19:00 Uhr unter das Leitwort „Wer bist du, Mensch?” gestellt.

Wir wollen folgenden Grundfragen des menschlichen Lebens nachgehen:

  • 12./13.3.2014: Wohin gehst du, Mensch?
  • 19./20.3.2014: Wovon träumst du, Mensch?
  • 26./27.3.2014: Wie lebst du, Mensch?
  • 02./03.4.2014: Mit wem teilst du, Mensch?
  • 09./10.4.2014: Wer bist du, Mensch?

Weiter merken Sie sich bitte jetzt schon vor:

Am Misereor-Sonntag, 6. April 2014, laden wir Sie sehr herzlich zum Gottesdienst und zu anschließender Begegnung mit unserem Gast James Mutebi – landwirtschaftlicher Berater aus Uganda – um 10:00 Uhr in St. Laurentius ein.

Die Frühschichten finden in der Karwoche wieder von Montag bis Mittwoch um 6:15 Uhr in St. Heinrich, St. Martinus bzw. in der Paul-Gerhardt-Kirche statt.

Das Kirchliche Immobilienmanagement

(KIM) in der Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest

In den sechs Pfarreien unserer GdG ist in diesen Wochen der KIM-Prozess gestartet. KIM steht für Kirchliches Immobilienmanagement. Was hat es mit KIM auf sich, und welche Bedeutung hat KIM für unsere Gemeinschaft der Gemeinden?

Das Bistum Aachen stellt für Instandhaltungsmaßnahmen an Kirchen, Kapellen, Pfarrhäusern, Pfarrheimen und Amtsbereichen ein Drittel weniger Zuschüsse zur Verfügung. Daher ist, wie im ganzen Bistum Aachen, auch die GdG Aachen-Nordwest aufgefordert, 33% ihres Gebäudebestandes zu ermitteln, der zukünftig aus der Bezuschussung durch das Bistum herausgenommen werden wird. Gleichzeitig ist ein Konzept (KIM-Konzept) zu entwickeln, mit dem langfristig die zukünftige pastorale Nutzung der Gebäude in der GdG Aachen-Nordwest sichergestellt werden kann.

Wie ein solches KIM-Konzept für die GdG Aachen-Nordwest aussehen kann, das ist die Aufgabe der KIM-Projektgruppe, die sich im März zu ihrer ersten Sitzung getroffen hat. Die Projektgruppe wird sich zunächst einen Überblick über den Gebäudebestand verschaffen und die Gebäudedaten wie z.B. Größe, Alter, Denkmaleigenschaft, Instandsetzungsbedarf, pastorale Nutzung zusammentragen. Auf Grundlage dieser Daten erfolgt dann im weiteren Verlauf die Bewertung der einzelnen Gebäude, bis schließlich in einem letzten Schritt das Konzept erarbeitet wird, aus dem die künftige Nutzung der Gebäude und deren Finanzierung hervorgehen. Hierzu werden auch die Überlegungen zur Fortschreibung des Pastoralkonzepts der GdG in die Beratungen einfließen. Das von der Projektgruppe erstellte KIM-Konzept wird den Mitgliedern des GdG-Rats, der Pfarreiräte und der Kirchenvorstände zur Beratung vorgelegt. Die Beschlussfassung erfolgt in den Kirchenvorständen nach dem Mehrheitsprinzip.

Gebäude, für die keine Zuschüsse mehr für Instandhaltungsmaßnahmen seitens des Bistums zur Verfügung stehen, bleiben im Eigentum unserer Pfarreien und können auch weiterhin genutzt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass diese Gebäude aus eigener Kraft von den Pfarreien unterhalten werden können oder andere Lösungen wie z.B. Vermietung oder Verkauf in Betracht gezogen werden müssen. Über den Stand der Beratungen der KIM-Projektgruppe wird im Dreiklang berichtet werden. Wer sich genauer mit KIM im Bistum Aachen befassen möchte, findet beim Bistum weitere Informationen.

In die Projektgruppe unserer GdG berufen wurden:

  • Christoph Clingen, (KV St. Sebastian und KGV)
  • Norbert Dreßen (St. Martinus)
  • Pfarrer Bernd Föhr, Oratoriums Gemeinde (St. Sebastian)
  • Bernd Jürgens (PR St. Heinrich)
  • Renate Heyman, Gemeindereferentin in St. Heinrich, St. Laurentius, St. Martinus
  • Michael Klein, (KV St. Konrad und KGV)
  • Prof. Henner Köhne (KV St. Martinus)
  • Cornelia Krückels (PR St. Laurentius)
  • Hans Lennartz (KV St. Laurentius)
  • Wolfgang Oellers, Gemeindereferent in St. Laurentius, St. Heinrich, St. Martinus
  • Joseph Pankert (KV St Peter Orsbach, KGV)
  • Matthias Pankert, (GdG Rat, St. Konrad)
  • Norbert Schad (PR St Peter Orsbach)
  • Pfarrer Pfr. Bernd Schmitz, Oratoriums Gemeinden (St. Konrad, St. Peter)
  • Katja Söhnen, (PR St. Sebastian)
  • Volker Spiertz (KV St. Heinrich)
  • Pfarrer Joseph Voß, (St. Laurentius, St. Martinus, St Heinrich)
  • Heike Wimmers, Gemeindereferentin in den Oratoriums Gemeinden

Stellungnahme des Arbeitskreises Kirche gegen Rechts anlässlich der Europawahl 2014

Logo Kirche gegen rechts

Gegen Rassismus! – Für ein Europa, das Flüchtlingen und MigrantInnen offensteht!

In vielen europäischen Ländern sind offene und versteckte Ressentiments gegen Minderheiten und Flüchtlinge auf dem Vormarsch. Dies zeigt sich unter anderem in der wachsenden Anzahl gewalttätiger Übergriffe gegen Asylsuchende, im Schweizer Volksentscheid gegen MigrantInnen und Flüchtlinge, im jahrelange Wegschauen nach den NSU-Morden oder auch im Aufmarsch der neonazistischen Partei „Die Rechte” im März in Aachen.

Die neue Zuwanderungsdebatte über Armutsflüchtlinge aus Südosteuropa mit Slogans wie „Wer betrügt, der fliegt” und auch der aktuelle Gesetzentwurf, der Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina zu sichereren Herkunftsländern erklärt, verstärken bestimmte gruppenbezogen menschenfeindliche Haltungen. Diese Phänomene sind europaweit festzustellen und nicht nur ein deutsches Problem.

In vielen Ländern Europas ist ein Erstarken nationalistischer Parteien zu beobachten. Im Vorfeld der Europawahlen sowie der Kommunalwahlen machen auch neue rechtspopulistische Parteien, die auf Euro-Skepsis und Verlustängste setzen, mobil und haben starken Zulauf. Es ist zu befürchten, dass mehrere rechtspopulistische Parteien ins Europaparlament einziehen werden. Fatal ist es, wenn auch etablierte Parteien diese Positionen in ihrem Wahlprogramm aufgreifen.

Rechte Ideologien und rassistische Einstellungen verletzen die Menschenwürde und untergraben die Menschenrechte sowie die Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft. Inhalte und Ziele rechtsextremer Gruppen stehen auch in einem grundsätzlichen Widerspruch zum Menschenbild der christlichen Botschaft. Deshalb sind wir alle herausgefordert, uns eindeutig gegen rechtsradikale, antisemitische, faschistische und neonazistische Tendenzen zu positionieren, nicht zuletzt mit unserem Wahlverhalten.

Deshalb rufen wir dazu auf:

  • Beziehen Sie Stellung, wenn Sie in Ihrem Umfeld mit rassistischen Bemerkungen konfrontiert werden!
  • Kooperieren Sie mit anderen zivilgesellschaftlichen und gewaltfreien Organisationen.
  • Gemeinsamkeit stärkt!
  • Hinterfragen Sie die tatsächlichen Ziele der Parteien, die zur Wahl antreten:
    • Welche Vorstellungen werden zur Teilhabe und Gleichberechtigung aller EU-Bürger geäußert?
    • Wo werden Ausgrenzung, Abgrenzung oder „Rückführung” gefordert?
    • Wie soll mit so genannter „Armuts- und Elendsmigration” umgegangen werden?
    • Welche Gedanken werden im Hinblick auf die Europäischen (Außen-)Grenzen formuliert?
  • Wählen sie keine Parteien, die Menschen auf Grund von Religion, Herkunft, Hautfarbe oder sexueller Orientierung ausgrenzen wollen!

V.i.S.d.P.: Waltraud Felsch für den Sprecherkreis der Initiative Kirche gegen Rechts

ansprechBar - ein offenes Gesprächsangebot für alle

Ab Oktober 2014 biete ich unter dem Namen „ansprechBar” im Rahmen der Glaubensorientierung im Bistum Aachen ein offenes Gespräch „über Gott und die Welt” an.
Es können Einzelgespräche, aber auch Gruppengespräche sein.

Die ansprechBar befindet sich in der Bendelstr. 35 in der Nähe des Doms.

Sie können Termine mit mir vereinbaren oder kommen zu den Öffnungszeiten montags von 15:00 – 18:00 Uhr oder samstags von 10:00 – 12:00 Uhr in die Bendelstr. 35.

Dienstags, in der Zeit von 12:00 – 15:00 Uhr, stehe ich im Cafe Extrablatt, Markt 45 – 47, für Gespräche zur Verfügung.

Die Themen, über die Sie mit mir ins Gespräch kommen wollen, entscheiden Sie. Montags lade ich zu einer offenen Gesprächsrunde ein – Beginn: 19:00 Uhr in der Bendelstr. 35.

Das Projekt wird vom Bistum Aachen unterstützt. Von daher sind alle Angebote kostenlos.

Auf der Internetseite ansprechbar.ac befinden siche weitere Informationen zum Angebot.

Hans-Georg Schornstein

 

KIM Arbeitsgruppe hat Ergebnis vorgelegt

Nach intensiven Beratungen hat die Arbeitsgruppe unserer GdG zum Kirchlichen Immobilienmanagement (KIM) ein Konzept vorgelegt, um den Einsparvorgaben des Bistums im Bereich der Immobilien-Instandhaltung gerecht zu werden.

Heute können wir mit Sicherheit schon so viel sagen, dass in diesem Konzept alle sieben Kirchen der GdG weiterhin genutzt werden, weil sie für die Beheimatung der Menschen und das Leben der Gemeinden die entscheidenden Orte sind.

Dieses Ziel wurde erreicht durch eine Kombination aus Solidaritäts-Zusagen der Pfarreien untereinander sowie durch Übernahme von mehr Eigenverantwortung in den Pfarreien.

Das Konzept wird nun den Gremien der GdG und der Pfarreien zur formalen Abstimmung vorgelegt. Dieser Prozess wird bis etwa März 2015 in Anspruch nehmen. Im Anschluss daran werden die genauen Einzelheiten des Konzeptes in allen Pfarreien vorgestellt werden.

Für die KIM-Projektgruppe: Matthias Pankert

Präventionsfachkraft Heidi Baumsteiger

Seit etwa einem Jahr ist unsere GdG auf dem Weg, das Konzept unseres Bistums zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt vor Ort umzusetzen. Es fanden Schulungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt, die mit Kindern und Jugendlichen Kontakt haben, sowohl für die hauptamtlichen als auch für die ehrenamtlichen. Nun möchten wir Sie über den nächsten Schritt im Hinblick auf die Umsetzung des Präventionskonzepts informieren.
Hierzu sieht die Präventionsordnung die Benennung einer Präventionsfachkraft für alle kirchlichen Rechtsträger vor, die Angebote oder Dienste mit bzw. für Minderjährige und schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene (behinderte, kranke und alte Menschen) bietet.

Heidi Baumsteiger

Die für unsere GdG zuständige Präventionsfachkraft ist seit Juli 2014 Frau Heidi Baumsteiger.

Aufgaben der Präventionsfachkraft werden wie folgt beschrieben:

  • Sie kennt die Verfahrenswege bei Verdachtsmeldungen und kann Mitarbeitende und ehrenamtlich Tätige darüber informieren;
  • Sie fungiert als Ansprechpartner für Mitarbeitende sowie ehrenamtlich Tätige bei allen Fragen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt;
  • Sie berät bei Planung, Organisation und Durchführung von Präventionsprojekten und -maßnahmen für Minderjährige und schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene aus Sicht der Prävention gegen sexualisierte Gewalt;
  • Sie benennt aus präventionspraktischer Perspektive Fort- und Weiterbildungsbedarf;
  • Sie ist Kontaktperson vor Ort für den Präventionsbeauftragten der Diözese Aachen.

Frau Baumsteiger ist in der GdG schon bekannt. Als Sozialpädagogin des Caritasverbandes arbeitet sie in einigen unseren Pfarrgemeinden und Stadtteilen. Seit 2012 schult Frau Baumsteiger als Referentin im Rahmen der Präventionsordnung für das Bistum Aachen Mitarbeiter und Ehrenamtler, die mit Minderjährigen in Kontakt sind.

Wir werden uns bemühen, Frau Baumsteiger in den verschiedenen Pfarren bekannt zu machen, damit Ihre Aufgaben für alle klar sind. Wichtig ist zu wissen, dass jede Person, die einen Verdacht auf Gefährdung von Kindern oder Jugendlichen in unseren Gemeinden hat, Kontakt mit Frau Baumsteiger unter der E-Mail-Adresse unten aufnehmen kann.

Wir danken Frau Baumsteiger sehr für Ihr Engagement in unserer GdG und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit !

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch unter: www.praevention-bistum-aachen.de

Anne-France Zink
Koordinatorin des KGVs Aachen-Nordwest

Weihnachtsgrüße 2014

Krippe

Liebe Pfarrgemeinde,

wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Ihr Internet-Team