• Menü
  • Nachrichten
  • Veranstaltungen
  • Nachrichten & Veranstaltungen
  • Seite

Archiv der Impulse

weniger - mehr

Fasten ist weniger:
weniger Süßigkeiten,
weniger Alkohol,
weniger Fernsehen,
weniger Internet,
weniger ...

Fasten ist mehr:
mehr innere Ruhe,
mehr Besinnung auf das Wesentliche,
mehr Zeit für andere, für mich, für Gott,
mehr Staunen über die Natur,
mehr bewusstes Leben,
mehr Dankbarkeit für sonst so Selbstverständliches,
mehr ...

Was ist Fasten für mich?

Balkenwaage

DEIN Leben

rote Rosen

Das Leben:
weich gespült
im Sorglos-Paket
auf Rosen gebettet

Das Leben:
scharf konfrontiert
in der Härte-Falle
dem Tod nahe

Das Leben:
das du dir wünschst ...
das dir geschenkt wird ...

dein Leben

Und jetzt?

Friedhof

Ein Bekannter ist gestorben.
Wir hatten eine gemeinsame Geschichte.

Erst neulich traf ich ihn auf der Straße.
Wir haben geredet – übers Leben.
Es tat so gut.

Plötzlich – unerwartet – viel zu früh
Jetzt ist er tot.
Er ist bei Gott – ich glaube daran.

So schnell kann es gehen.
Ich vermisse ihn.

Gottesdienst zum 2. Fastensonntag

Hören Sie den Gottesdienst zum 2. Fastensonntag

 
Kugel

Begrüßung

Herzlich willkommen zu unserem Podcast am 2. Fastensonntag. Wir freuen uns, dass wir auch heute wieder mit Ihnen Lieder, Gebete und Gedanken teilen dürfen.

Beginnen wir im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 422,1 – Ich steh vor dir mit leeren Händen

Einführung

Das kann Gott doch nicht wollen.
Das geht zu weit.
Da verstehe ich ihn aber wirklich nicht.

Gott ist oft so ganz anders, als wir ihn uns denken, als wir ihn uns wünschen. Unser Glaube an ihn wird manchmal auf eine harte Probe gestellt.

Und doch gilt seine Zusage:
Ich bin bei dir, ich lasse dich nicht los.
Auf diese Zusage darf ich bauen – trotz allem.

Gebet

Gott,
du Unbegreiflicher,
du oft nur schwer Verständlicher,
du der ganz Andere.

Höre mich,
lass mich nicht allein,
rette mich, fang mich auf.
Denn du bist doch mein Gott,
dem ich vertraue. Amen.

Liedruf

Gotteslob 511 (mit Versen aus Psalm 38)

Lesung

Gen 22, 1 – 2. 9a. 10 – 13. 15 – 18

Impuls

 

Lied

Gotteslob 437 - Meine engen Grenzen

Vater unser

Jesus sagt uns, dass wir zu Gott Vertrauen haben dürfen wie zu einem guten Vater und einer guten Mutter. Und so dürfen wir ihn auch ansprechen:
Vater unser...

Schlussgebet

Gott, du bist uns nahe. Das zu glauben fällt uns leicht, wenn wir die Welt umarmen können. Darauf zu vertrauen gibt uns Kraft und Halt, wenn alles Weltliche um uns herum einbricht.

Wir bitten:
Stärke und vertiefe unseren Glauben und lass uns allezeit deine Nähe spüren. Amen.

Segen

Und so segne uns und alle, die zu uns gehören,
der starke Gott:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Er segne uns und lasse uns zum Segen werden. Amen.

Lied

Gotteslob 811 – Keinen Tag soll es geben

 

Wir wünschen Ihnen allen einen guten Sonntag und Gottes reichen Segen für die kommende Woche.

Schildkröten

Bronze-Schilkröte

Anfang Februar 2021 lockt mich sonniges Winterwetter auf den Fahrradweg entlang der Wurm. Auf einigen Kilometern bildet der Fluss die Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. In Rimburg überspannt seit mehr als 2000 Jahren eine Brücke den Fluss. Bei der Fahrt über die Brücke begegne ich zwei Schildkröten.

Ich steige ab und befasse mich mit den beiden Tieren. An jedem Ende der Brücke steht eine - oder geht sie? Natürlich geht sie, soweit eine Skulptur aus Bronze gehen kann. Ich mache mich kundig. Tafeln auf Deutsch und Niederländisch erklären, dass die Tiere ein Symbol sind für das beständige Aufeinander-zu-gehen. Das ist natürlich treffend für einen Ort, an dem Menschen von zwei Ufern eines Flusses aus, aus zwei Richtungen, aus zwei Ländern aufeinander zu gehen.

Vielleicht drücken die Tiere aber auch mehr aus. Die Schildkröte steht für mich für Ruhe, Geduld und Weisheit. Sie macht einen friedlichen Eindruck. Sie zieht sich zurück in das Innere ihres Panzers, vielleicht auch ein Bild für den Rückzug in eine geistliche Innerlichkeit. Wie dem auch sei, die beiden Schildkröten auf der Brücke von Rimburg gehen beständig aufeinander zu. Sie haben dabei ihr gegenüber im Blick - freundlich und aufmerksam.

Bevor ich die Brücke schließlich ganz überquere, gehe ich mehrfach zwischen den beiden hin und her. Ich nehme ihre Perspektive einige Zentimeter über dem Boden ein. Der Blick ist schon ein anderer als aus meiner 1,80 m Menschenperspektive. Die beiden haben weniger Überblick, dafür aber mehr Bodenhaftung. Außerdem scheinen sie alle Zeit der Welt zu haben.

Ich nehme ich mir erstaunlich viel Zeit für die beiden Schildkröten und überlege, was die beiden anders machen als ich. Machen sie etwas besser oder haben sie es einfach besser hier auf der Brücke? Die beiden Tiere sagen nichts, geben mir keine einfache Antwort. Ich mache ein Foto, setze mich wieder aufs Rad und lasse die beiden noch eine Weile in meinen Gedanken mitfahren.

Danke

Blume mit Biene

Danke -
wunderbar hast Du alles geschaffen - Deine Werke sind groß

Danke -
ich rühme die Taten Deiner Hände - Deine Gedanken um mich sind tief

Danke -
ich singe Dir voll Freude mein Lob - Du bist mein Fels

Kehrt um

Warnbake

Wenn ich mich verlaufe, muss ich umkehren.
Wenn ich in einer Sackgasse bin, geht es nicht weiter.
Wenn ich mich im Kreis drehe, komme ich nie ans Ziel.
Wenn ich keinen Plan habe, weiß ich nie, wo ich auskomme.

"Kehrt um"

Dieser Ruf erreicht uns immer wieder in der Fastenzeit.
Doch wer will schon umkehren?
Das ist mühsam, das ist beschwerlich.
Und doch: Manchmal geht es nicht anders -
auch auf dem Weg des Glaubens, auf dem Weg zu Gott.

Kreuz tragen

Auch heute tragen Menschen ihr Kreuz.

Kreuz

Die alte Dame allein in ihrer Wohnung und es kommt keiner vorbei.

Der Sterbende im Hospiz in Angst vor dem Tod.

Das Kind, das von seinen Eltern nicht angenommen und verstanden wird.

Die Eheleute, die sich nichts mehr zu sagen haben.

Der Obdachlose, der keine Perspektive sieht.

Der Arbeitslose, der keine Zukunft hat.

Der nach Glauben Suchende, der in der Kirche kein Zuhause findet.

Und mein Kreuz?

Für uns alle ist Jesus am Kreuz gestorben, damit wir mit unserem Kreuz nicht alleine sind.

Glück

Hufeisen in Blume

Ein kleiner Sonnenstrahl,
eine duftende Blume,
ein gutes Wort,
ein herzlicher Blick, ein einfühlsames Schweigen,
ein Zeichen der Wertschätzung,
ein aufrichtiges "Dankeschön",
ein Gedenken im Gebet.

Es braucht oft nicht viel,
um Menschen glücklich
zu machen.

Staubfänger

Stehrümchen

Staubfänger sind die Gewohnheiten.
Der Dreck von vorgestern
klebt zwischen ihren Federn.

Reinigen müsste man sie,
gründlich, damit sie wieder glänzen,
oder sie aussortieren.

Morgen fange ich damit an –
oder doch
spätestens
wenn der Frühling
kommt...

Gottesdienst zum 1. Fastensonntag (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 1. Fastensonntag:

 
Sandwüste

Gruß

Heute feiern wir den ersten Sonntag in der Fastenzeit.

 

Wir begleiten Jesus auf seinem Weg zum Kreuz und begrüßen alle, die mit uns im Beten verbunden sind.

 

Wir kommen zusammen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Einführung

Fasten
40 Tage lang
sich besinnen aufs Leben
sich reduzieren aufs Wesentliche
sich bereichern an Gott

 

Wie kann das gelingen?
Woher kommt mir Hilfe?

 

Herr, erbarme dich.

Kyrie

Gotteslob 162 – Mit lauter Stimme ruf ich zum Herrn

Gebet

Guter Gott,
hilf uns,
einen neuen Blick auf unser Leben zu werfen,
alten Ballast abzuwerfen,
Abhängigkeiten loszulassen
und Trägheit und Resignation in deine Hände zu legen.
Dein Reich ist nahe. Amen

Evangelium

Markus-Evangelium 1, 12-15

Impuls

Seit Wochen und Monaten machen wir Wüstenerfahrungen und erleben eine Zeit von Fasten und Verzicht. Jesus verkündet eine neue Zeit.

Fürbitten

Gott, die Zeit ist erfüllt. Dein Reich komme:

 

Für alle, die sich nach Begegnungen und Nähe sehnen,
für alle, die einsam sind:
Dein Reich komme.

 

Für alle, die sich auf das Nötigste beschränken und Verzicht üben,
für alle, die Not leiden:
Dein Reich komme.

 

Für alle, die Hilfe suchen und Unterstützung erfahren,
für alle, die erkrankt sind:
Dein Reich komme.

Vater unser

Vater, dein Reich komme. Darum bitten wir:

Gebet

Gott,
die Wüste des Lebens ist öde und endlos,
staubig und trocken.
Wir sehnen uns nach Oasen mit frischem Wasser.
Schenke uns in den trüben Zeiten Lichtblicke,
die uns aufleben und aufblühen lassen.
Dir vertrauen wir, Amen.

Lied

Gotteslob 799 – Da wohnt ein Sehnen tief in uns

Segen und
Verab-
schiedung

Gott möge uns in dieser Zeit des Fastens und Besinnens segnen, er möge uns in der Erfahrung von Wüste und Trockenheit mit frischem Wasser neu beleben:
Der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen

 

Wir wünschen Ihnen und den Menschen, die mit Ihnen verbunden sind, einen guten ersten Fastensonntag.

Unterbrechung

Umleitung

"Kürzeste Definition von Religion: Unterbrechung",
so der bekannte Theologe Johann Baptist Metz.

Die Fastenzeit lädt ein,
den Alltag zu unterbrechen,
umzukehren
von der Hektik in die Stille,
von der Angst zum Vertrauen,
vom Festhalten zum Loslassen,
aus der Schuld in die Versöhnung,
aus der eigenen Enge in Gottes Weite.

Unsichere Sehnsucht

Bank an der Hauswand

Komm – sage ich.
Und meine dich.

Ich komme – sagst du.
Und meinst mich.

Ich freue mich – sage ich.
Und warte gerne.

Erkennst du mich – fragst du.
Und ich weiß es nicht.

Aschenkreuz

Aschekreuz auf der Stirn eines jungen Menschen

Aschenkreuz,

Zeichen der Endlichkeit. Das Leben ist mir hier und jetzt geschenkt, aber es währt auf dieser Erde nicht ewig. Ewig aber bleibt Gottes Zusage, dass nichts bei Ihm in Seiner zeitenlosen Ewigkeit verlorengeht.

Auch ich nicht.

Gottesdienst zum Aschermittwoch (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum Aschermittwoch:

 
Misereor Hungertuch 2021/2022

Begrüßung

Heute, am Aschermittwoch, beginnen wir den Weg der 40 Tage hin zum Osterfest. Wir begrüßen Sie zur Feier des Gottesdienstes und bitten Sie, sich das Bild des MISEREOR-Hungertuches zur Hand zu nehmen.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Einführung

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Umkehr und Neuorientierung. Die Coronakrise hat gezeigt, dass wir nicht einfach so weiterleben können. Wir sind verletzlich und haben unsere Schwachheit und Ohnmacht erfahren. Wir haben gespürt, wie wichtig Solidarität ist – hier bei uns, in Europa und weltweit.

 

Das neue MISEREOR-Hungertuch regt an, achtsam zu bleiben und achtsam zu werden, was der Nächste braucht, woran er leidet, wonach er sich sehnt.

Kyrieruf

Gotteslob 151

Gebet

Gott,
du begleitest uns auf dem Weg des Wandels
und willst uns erneuern.
Mit allen Sinnen erfahren wir die Welt.
Öffne unsere Ohren,
dass wir erkennen, wo du uns rufst.
Wende unsere Augen hin zu dem,
was du uns zeigen willst.
Lass uns unsere Hände gebrauchen
zum rechten Handeln. Amen

Lesung

2 Korintherbrief 5,20 - 6,2

Impuls

 

Lied

Gotteslob 440 – Hilf, Herr, meines Lebens

Fürbitten

Gott, du bist ein Gott des Lebens. Wir bitten um die Kraft zur Umkehr und zu einem neuen Anfang:

 

Lass uns mit neuer Aufmerksamkeit auf dein Wort hören und daraus unser Leben gestalten.
Du Gott des Lebens:

 

Wir bitten für die Kirche:
Treibe uns an, Erneuerungen zu wagen und Schritte der Umkehr zu setzen.
Du Gott des Lebens:

 

Wir bitten für die Frauen und Männer mit großer Verantwortung in Politik und Gesellschaft und für uns selbst:
Lass uns alle der Gerechtigkeit und dem Frieden dienen.
Du Gott des Lebens:

 

Wir bitten für alle, die uns in das Dunkel des Todes vorausgegangen sind:
Führe sie in das Licht.
Du Gott des Lebens:

Vater unser

beten

Meditation

Die Asche
ein Zeichen für Umkehr

 

sich prüfen
das Herz neu zu dir, Gott, hinwenden

 

aufmerksam sein für das,
was falsch war,
was verletzt und zerstört hat

 

sich öffnen
für die Bedürfnisse
der Menschen nah und fern

 

erkennen,
wo neue Wege sind,
wann andere uns brauchen

Lied

Gotteslob 795 – Zeige uns den Weg

Segens-
gebet

Gott,
du hast uns nach deinem Bild geschaffen.
Du lässt uns Kraft zukommen, uns zu verändern.
Segne unseren Rückblick und unsere Neubesinnung.
Segne unseren Aufbruch.
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.

Carpe diem

Gedeck auf einem Tisch im Außenbereich eines Restaurants

Nutze den Tag! Tu etwas Gutes. Schau auch nach rechts und links. Gehe mit offenen Augen. Packe an. Melde dich nochmal. Versinke nicht in dir selbst.

Aber auch: Genieß den Augenblick! Atme mal durch. Trink einen Tee. Komme zur Ruhe.

Wie schön, dass beides in dem Wort steckt. So kann es eigentlich gelingen...

Maskenzeit

Clown

Einmal nicht
die sein müssen,
die ich immer
zu sein habe

Frei werden
von allen Erwartungen,
die mich auf meine Rolle
festnageln

Unbeobachtet,
unbeschwert sein dürfen,
so wie ich eigentlich bin
und sein könnte.

Gottesdienst zum 6. Sonntag im Jahreskreis (Podcast)

Karnevals-Asessoirs

Hören Sie den Gottesdienst zum 6. Sonntag im Jahreskreis:

 

Gruß

Mit „Alaaf“ begrüßen wir alle, die heute über den Podcast mit uns verbunden sind.

 

Beginnen wollen wir im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Der Gott, der eine tiefe Freude in unser Herz legen will, sei mit uns allen.

Lied

Gotteslob 819 – Unser Leben sei ein Fest

Einführung

Karneval:
Ausgelassenheit,
Straßenumzüge,
Menschenaufläufe,
Zeltgedränge -
all das wird es in diesem Jahr nicht geben.

 

Karneval:
Lachen,
Freude machen,
mal einfach Mensch sein,
vom Alltag abschalten -
all das darf es geben, auch in diesem Jahr.

Gebet

Herr, unser Gott.
Du legst uns eine tiefe, innere Freude in unser Herz,
die Freude darüber, dass du uns liebst,
dass du uns annimmst, wie wir sind.

Halleluja

 

Lesung

1 Korinther 10, 31 – 11, 1

Karnevalsimpuls

Fürbitten

Herr, du legst Freude in unser Herz. Wir rufen zu dir:

 

Für alle, die gerne Karneval feiern:
dass sie nicht in Traurigkeit und Bitterkeit sinken.

 

Für alle, die voller Sorgen sind:
dass sie im Glauben an deine Nähe Halt finden.

 

Für uns alle:
dass wir erkennen, wo andere unsere Hilfe brauchen.

 

Für alle, die an Corona erkrankt sind:
dass sie wieder genesen und dass auch ihre Angehörigen Kraft erhalten.

Vater unser

So lasst uns gemeinsam beten: Vater unser...

Schluss-
gebet

Herr, wir danken dir.
Du bist bei uns alle Tage -
in Frohsinn und Trübsal,
bei Erfolg und Misserfolg,
in Gesundheit und Krankheit.
So sei auch heute bei uns,
gib uns ein fröhliches Herz,
das uns trägt und atmen lässt,
heute und an allen Tagen. Amen.

Segen

Und so segne uns der gute Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

Lied

Gotteslob 403 – Nun danket all und bringet Ehr

Verab-
schiedung

Wir wünschen Ihnen einen, wenn auch vielleicht einmalig ruhigen, so doch schönen und aufbauenden Karnevalssonntag.
Bleiben Sie zuversichtlich und gesund!

Hand aufs Herz

bunt gestreiftes Herz

Lege mir

deine Hand

aufs Herz, Gott,

und öffne

meine Lippen,

dein Wort

zu leben.

Fliegen

Segelflugzeug-Modell

Den Traum vom Fliegen
kann ich träumen.

Er verspricht
ein Schweben,
eine Freiheit,
eine Grenzenlosigkeit.

Den Traum vom Fliegen
muss ich erden.

Sonst treibe ich
grenzenlos,
ziellos,
ungehalten
durch die Luft.

Und weiß nicht,
wohin ich
gehöre.

Weisheit + Geist

Haus mit Aufschrift: Durch Weisheit wird ein Haus gebaut

So viele sonnen sich im Beifall der anderen.
So viele setzen auf ‚Vitamin B‘.
So viele halten sich für wichtig,
wenn sie gut bei den Menschen ankommen.

Die Heilige Schrift spricht eine andere Wahrheit aus:
„Wäre einer vollkommen unter den Menschen,
er wird kein Ansehen genießen, wenn ihm deine Weisheit fehlt.“
(Weisheit 9,6)

Die Weisheit ist ein alttestamentliches Wort für den Heiligen Geist.
Der wahre Wert eines Menschen und seine besondere Bedeutung
sind demnach nur zu finden,
wenn sich jemand vom Heiligen Geist leiten lässt.
Ich werde darauf achten. Auch bei mir.

selbstverständlich

Skulptur: Koffer, aus dem eine weiße Masse heraus fließt

Nicht alles, was selbstverständlich scheint, ist selbstverständlich

  • wenn es mir gut geht
  • wenn ich gesund bin
  • wenn ich Erfolg habe
  • wenn ich gute Menschen um mich habe
  • wenn...

Es könnte auch ganz anders sein.

Kirche

Mauer mit Text: Café City Kirche

Kirche

menschliches Gebilde

Stein des Anstoßes

Vergessen wir darüber nicht,

in den Fußspuren Jesu zu gehen.

Gottesdienst zum 5. Sonntag im Jahreskreis (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 5. Sonntag im Jahreskreis:

 

Gruß

Wir begrüßen Sie zur Feier des Sonntags!
Einige Elemente unserer Liturgie wollen wir hier mit Ihnen teilen.

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und der Hl. Geistes.
Amen.

Einführung

Bronze-Figur: stützt Kopf mit den Armen

 

Sich ausweinen können,
sich ausschreien können,
klagen können über eine Welt,
in der Leid geschieht.

 

Hiob sein dürfen
und Gott fragen können.
Sich aufregen können vor Gott
über die grausamen Rätsel der Geschichte.

 

Leiden können an den Steinen,
die statt des Brotes
in seinem Namen angeboten werden.

 

Aufschreien können,
wenn ein Guter scheitert.

 

Sich ausklagen können und spüren:
Er versteht dich, wie dich keiner versteht!

Lied

Gotteslob 417 – Stimme, die Stein zerbricht

Gebet

Gott, Leid und Tod sind Feinde unseres Lebens.
Wir lehnen uns gegen sie auf.
Wir fragen: Warum Corona, das Elend, die Not?
Und immer wieder wenden wir uns an dich.
Es heißt doch: Du bist ein Helfer und ein Retter.
Zeige uns einen Ausweg!

Lesung

Hiob 7,1-4.6-7

Impuls

 

Klage

Herr Jesus Christus
oft kann ich nur meine Träume bringen
zerbrochen und zerschlagen an der Realität
zerplatzt wie Seifenblasen

 

Oft kann ich nur meine Gedanken bringen
die ich schon tausendmal gedacht habe
warum all dieses Leid
warum tut Gott nichts
warum schweigt er

 

Der Hiob in mir quält mich
meine Hände sind leer
was soll ich tun
gegen den Krieg, das Leid, das die Menschen heimsucht

 

Jesus Christus
oft kann ich nicht anders
ich muss meinen stummen Schrei
gegen das Leid auf dieser Erde anstimmen

 

Du bist Mensch geworden wie wir
gestorben mit der Frage: Warum?
Du gibst uns Vertrauen,
Unmögliches zu versuchen.
Hilf uns!

Vater unser

beten

Lied

Gotteslob 790 – Meine Zeit steht in deinen Händen

Segen

Gott segne Sie und alle, die es besonders schwer haben.
Gott schütze uns und schenke uns Zeichen seiner Nähe und seines Trostes:
Der Vater und der Sohn und der Hl. Geist.

 

Wir wünschen Ihnen eine gute Woche!

Und gehe langsam

Schnecke

Was mag passieren
irgendwann, morgen,
jetzt bald?

Was kann man wissen
irgendwann,
morgen,
jetzt bald?

Was kann man tun
irgendwann,
morgen,
jetzt bald?

Ich gehe langsam
und rette mich
von jetzt auf jetzt.

Durst

alte Wasserpumpe mit Schwengel

Durst.

Du kannst ihn stillen -
meinen Durst
nach dem Ewigen.

Ich setze auf Dich!

So werde ich ruhig
und kann Dir schon jetzt
ein Danklied singen.

angstlos

mit beiden füßen auf dem boden
so stehe ich

mit beiden armen ausgestreckt
so fasse ich

mit beiden ohren aufgespannt
so höre ich

mit beiden augen zielbewusst
so schaue ich

mit allen sinnen fasse ich
nach dem leben

ich habe keine angst

Mann mit ausgebreiteten Armen vor blauem Horizint

Christentum

Das Christentum ist eine klasse Religion.
Das wusste der Mann aus Nazaret schon.
Es gibt dem Menschen Schönheit und Kraft,
mit der er alles zu Gottes Ehre schafft.

Das ist der Auftrag, das die Bestimmung,
dass in uns wachse diese Gesinnung:
Gott ist groß und wir und alle in seiner Hand.
Diese Botschaft macht überall bekannt!

teilweise eingewachsenes Wegkreuz vor dickem Baum

Licht

Abendrot über den Hügeln

Du bist mein Licht

und mein Heil!

Das macht mir Hoffnung
und gibt mir Stärke –
allen Mauern zum Trotz.

Wie freue ich mich,
Dich als Begleiter
zu wissen.

Gestern – Heute - Immer!

nach Psalm 27

Ziel

Wohin soll‘s gehen, fragt man mich.
Ich weiß es nicht,
blättere im Katalog der Verführung
und sage:
dahin – zum Paradies.

Wohin soll’s gehen, frag ich mich.
Ich weiß es nicht,
verweigere mir den Katalog
und denke:
darin – steht‘s doch nicht.

Wohin soll‘s gehen, fragst du mich.
Ich weiß es nicht,
verwerfe den Katalog
und sage:
dahin – führe du mich.

teilweise offenes Buch von der Seite gesehen

Gottesdienst zum 4. Sonntag im Jahreskreis (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 4. Sonntag im Jahreskreis:

 
Hände

Begrüßung

Auch heute dürfen wir Sie herzlich begrüßen zur Mitfeier der Liturgie am 4. Sonntag im Jahreskreis. Gemeinsam beginnen wir im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Einführung

Wenn wir einander begegnen,
fällt uns zunächst das Äußere auf:
das Aussehen,die Kleidung, die Haltung.

Wenn wir uns näher miteinander beschäftigen,
kommt das Innere zum Vorschein:
das Wesen, der Charakter, der Geist, aus dem heraus einer lebt.

Was einen Menschen wirklich ausmacht, sind die inneren Werte.

Lied

Gotteslob 437: Meine engen Grenzen

Gebet

Herr, unser Gott.
Du kennst uns durch und durch.
Du weißt um unsere Schwächen,
du kennst unsere guten Seiten,
unsere Hoffnungen und Wünsche.
Bei dir sind wir gut aufgehoben -
mit unserem ganzen Leben.
Gib, dass auch wir uns und einander annehmen
und zum Guten verhelfen.
Darum bitten wir dich. Amen.

Evangelium

Markus-Evangelium 1, 21 –28

Impuls

Jesus war anders, er sah den ganzen Menschen.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du Heil und Heiland aller Menschen. Wir rufen zu dir:

Hilf uns, uns selber anzunehmen mit unseren Stärken und Schwächen.

Hilf uns, im anderen vor allem auch das Gute zu entdecken.

Hilf uns, durch gutes Denken und Handeln die Welt, in der wir leben, zu ändern.

Vater unser

So kann etwas von deinem Reich spürbar werden. So wollen wir beten:
Vater unser ...

Meditation

Wussten Sie schon,dass ...

Segensgebet

Herr, unser Gott.
Deine Nähe lässt uns leben.
Du gehst mit uns zu allen Zeiten.
In deiner Nähe werden wir heil,
finden wir zum Guten.

So bleibe uns nahe in dieser Woche,
bleibe bei unseren Angehörigen und Freunden,
bleibe bei allen Menschen – nah und fern.

Segne uns – Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Und lass uns zum Segen werden. Amen.

Lied

Gotteslob 811: Keinen Tag soll es geben

Verabschiedung

Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Sonntag und eine gute Woche.

Zeuge

Zeuge ist nicht gleich Zeuge.

Sage ich vor Gericht als Zeuge aus,
dann bezeuge ich einen Tatbestand oder einen Sachverhalt.

Zeuge für Jesus sein beansprucht meine ganze Person.
Ich kann nicht außen vor bleiben.
Ich bin mit meiner ganzen Existenz gefragt.

Zeuge sein für Jesus macht angreifbar.

Richter-Hammer

Spieglein, Spieglein ...

Spiegelbildlich posierende Frauen

Spieglein, Spieglein an der Wand,

zeig mir das Gesicht eines Menschen,

der eine frohe Botschaft in sich trägt:

Morgendliche Sicht

Am Ende des Tages könnte die Frage stehen:

Was habe ich heute getan,
um die Waagschale zum Guten hin auszurichten?

Was habe ich bewirken können
oder wo habe ich angepackt?

Wenn ich schon morgens diese Sicht auf den Tag habe,
gehe ich vielleicht anders heran...

Äpfel auf Balkenwaage

Ringen

Ich ringe mit mir selbst.
Ich ringe mit dem Leben.
Ich ringe um jeden Tag.
Ich ringe in jeder Nacht.
Ich ringe gegen mein Gefühl.
Ich ringe mit meinem Verstand.

Ich ringe mit Gott:
Jakob rang mit einem Mann,
der ihn nicht besiegen konnte.
„Ich lasse dich nicht los,
wenn du mich nicht segnest.“ (Genesis 32,27)

Ich ringe um den Segen Gottes.
Ich ringe um meine Zukunft.
Ich ringe um mein Leben.
Ich ringe mit Gott.

Ringer

Nichts ohne Liebe

Bücherwand

wenn ich belesen und gelehrt wäre
wenn ich sachkundig und gebildet wäre
wenn ich kenntnisreich und studiert wäre
wenn ich wissend und bewandert wäre
hätte aber die Liebe nicht
so bin ich nichts

bereit sein

Meerkätzchen


"Sei wach!", sagt die Bibel und
"Sorge nicht ängstlich!".
Denn du weißt nicht,
was morgen passiert.

Stell dich ein
auf den nächsten Moment
und lege dein Leben
in Gottes Hand.

Mehr geht nicht.

Gottesdienst zum 3. Sonntag im Jahreskreis (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 3. Sonntag im Jahreskreis:

 
Fischer

Begrüßung

Herzlich willkommen sagen wir Ihnen und Euch, die wir über den Podcast verbunden sind. Wir hören und teilen miteinander das Wort Gottes.

Vor etwa 1 ½ Jahren hat Papst Franziskus den dritten Sonntag im Jahreskreis, den heutigen Sonntag, zum „Sonntag des Wortes Gottes“ erklärt. Damit unterstreicht er die große Bedeutung von Gottes Wort – in unserer Zeit.

Wir beginnen unsere Feier und sprechen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht

Gebet

Gott, die Zeit ist erfüllt.
Dein Reich ist nahe.
Wir sehnen uns nach einer anderen, neuen Welt.
Hole uns ab, rufe uns auf den Wegin deiner Nachfolge.
Mit dir sind wir unterwegs.
Im Namen Jesu, deines Sohnes, und
in der Kraft deines Geistes. Amen

vor dem
Evangelium

Jesus ist das lebendige Wort.
Er ist in unserer Mitte
im Wort der Heiligen Schrift.
Öffnen wir uns für seine Botschaft.

Evangelium

Markus-Evangelium 1, 14-20

Impuls

Menschenfischer sind Fischer, die nicht ihr eigenes Netz auswerfen; sie sind im Auftrag eines Größeren unterwegs.

Lied

Gotteslob 456: Herr, du bist mein Leben

Fürbitten

Heute, am Sonntag des Wortes Gottes, bitten wir:

Öffne unsere Ohren und unser Herz für deine frohmachende Botschaft.

Gib uns deine gerechte Stimme bei Streit und Unrecht.

Mache uns heute zu deinen Menschenfischern.

Vater unser

Das Reich Gottes ist nahe. Bitten wir gemeinsam darum, dass Gottes Reich kommen möge. Und so beten wir:
Vater unser...

Gebet

Wenn das Reich Gottes nahe ist
Wenn Gottes Welt vor der Tür steht,
dann lass mich die Tür öffnen.

Gib mir ein neues Herz,
denn das alte liebt zu sehr die Gewohnheit.

Gib mir offene Augen,
denn die alten verlieren sich zu sehr in
Nebensächlichkeiten.

Gib mir wache Ohren,
denn die alten sind zu schwerhörig geworden.

Gib mir eine mutige Zunge,
denn die alte ist zu vorsichtig geworden.

Gott,
wenn du und dein Reich an meiner Tür stehen,
dann will ich Ja sagen zu dir
und mit dir gehen in eine neue Welt.

Lied

Gotteslob 794: Wir haben Gottes Spuren festgestellt

Segen

Wir bitten um Gottes Segen:
Mache uns bereit, dein Rufen zu hören
und dir vertrauend Antwort zu geben.
Mache uns bereit zum nächsten Schritt.
Dazu gebe uns Gott genügend Kraft und Mut,
der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen

Entlassung

Wir wünschen Ihnen eine gute Woche mit schönen Erlebnissen, guten Begegnungen und Kraft in schweren Zeiten.

Wer?

Mannskulptur auf Sockel

ich wünschte
ich wäre dickhäutiger
und weniger gestresst
und nicht so stark belastet
und viel, viel jünger
und könnte loslegen
wie in alten zeiten

doch ich bin zerrissen
und gequält und wund
und leide still vor mich hin
und sehe kein ende
und wünschte
ich hätte einen
der bei mir bleibt
wenn es wieder
ganz dick kommt

Jetzt

Gedanken drehen sich im Kreis,
dass es einem ganz schwindelig werden kann.

Da ruft eine Stimme:
Werde still und atme durch.
Bleibe im Jetzt, in der Gegenwart.
Du bist nicht allein.

Landschaft mit Schild

Wie Sand durch meine Hand

Sand rinnt durch die Hand

LEBEN
so kostbar
ich will es festhalten
doch es geht weiter

ZEIT
so taktvoll
ich will sie feststellen
doch sie läuft davon

GOTT
so unbegreiflich
ich will dich festlegen
doch du machst, was du willst

MENSCH
lebe
deine Zeit
mit Gott

Mit meinem Gott

Kinder auf der Mauer

Einer geht durch
Dick und Dünn
in seiner treuen
Freundschaft.

Einer geht
über Bänke und Stühle
in seinem heftigen
Temperament.

Einer springt über
Mauern
in seiner
Grenzenlosigkeit.

„Mit meinem Gott
überspringe ich Mauern“,
sagt der Beter im Psalm.

Ich sage das auch.

Alter Hut

„Das ist ein alter Hut“,
sagen wir und meinen:
Das kenne ich,
das ist schon lange so,
das ist nichts Neues.

Ein alter Hut trägt sich gut,
er sitzt gut,
passgenau zum Kopf,
bequem und schon etwas abgetragen.
Doch in ihm steckt Geschichte,
meine Geschichte.

Mein alter Hut
Hat er ausgedient?
Gehört er in den Schrank der Erinnerung?
Zu den Altkleidern?
Denn Zeit und Umstände sind im Wandel.

Hüte

Doch wie komme ich an einen neuen Hut -
der Situation gemäß?
Wie wird der Hut zu meinem besten Stück?


Leben–
HÜTE mich neu

Ich suche dich

Flötenspieler

Wo bist Du?

Wie oft suche ich Dich
Es heißt, Deine Huld sei
besser als das Leben

Allein dieses zu hören
gibt mir Suchendem
Gelassenheit

Manchmal erahne ich
Deine Hand, die nach mir
greift

Alleine dafür möchte ich
Dir heute mein Lied
singen!

nach Psalm 63

Gottesdienst zum 2. Sonntag im Jahreskreis (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 2. Sonntag im Jahreskreis:

 
Kreuz

Gruß

Willkommen an diesem Sonntag zum Podcast. Wir freuen uns, dass Sie an unserem Gottesdienst teilnehmen, und begrüßen Sie herzlich.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 140, 1.+3. Str.: Kommt herbei

Einführung

Einmal wenigstens, Jesus,
möchte ich am Weg stehen, den du gehst,
deinen Schritt hören, wie er näher kommt,
dich sehen, wie du bist.
Einmal wenigstens.

Einmal wenigstens, Jesus,
deine Stimme hören, die mich beim Namen nennt,
die mich meint und die mir sagt:
Ich bin gerufen.
Einmal wenigstens.

Einmal wenigstens, Jesus,
ein Stück mit dir gehen,
dir nachfolgen vom Morgen bis zum Abend,
und Brotzeit machen mit dir.
Einmal wenigstens.

Gebet

Herr, du rufst uns zu dir.
Was werden wir tun?
Mach uns neugierig.

Evangelium

Johannes-Evangelium 1,35-42

Impuls

Der da lohnt dein Interesse.
Wer ist der da?
Kommt und seht!

Glauben

Gotteslob 806: Wenn Glaube bei uns einzieht

Fürbitten

Mit Vertrauen wenden wir uns Jesus Christus zu:
Für alle, die du rufst:
Für alle, die dir folgen wollen:

Herr, erbarme dich!

Für alle, die deinen Ruf in den Wind schlagen:
Für alle, die dich für verrückt halten:

Herr, erbarme dich!

Für alle, die in uns den Glauben angestoßen haben:
Für alle, denen wir Zeugnis geben sollen:

Herr, erbarme dich!

Vater unser

Mit Jesus und seinen Jüngern beten wir:
Vater unser ...

Schlussgebet

Jesus Christus, du hast uns in deine Nähe geholt.
Du vertraust uns.
Das macht uns dankbar.
Lass uns für dich eintreten.

Lied

Gotteslob 451, 1.+3. Str.:Komm, Herr, segne uns

Segen

Gott segne uns auf unserer Suche.
Er begleite uns auf allen Wegen.
Er schenke uns, wo wir bleiben können
und zu Hause sind:
der Vater und der Sohn und der Hl. Geist. Amen.

Wir wünschen Ihnen eine gute neue Woche!

Gott und ich

Telefonleute

Es ist noch Zeit...
Nein, wir müssen uns beeilen!

Man muss nicht alles so ernst nehmen.
Doch: Du lebst dein Leben nur ein einziges Mal.

Der Moment jetzt ist entscheidend.
Ja –aber verlier nicht das Ziel aus den Augen!

Wohin soll unser Leben gehen?
Was steht uns noch alles bevor?

Ich brauche Gott.
Du auch?

Dank

Blumen im Schnee

Wir sagen Dir Dank,
großzügiger Gott,
für die Schönheit
von Erde und Meer,
für das Singen der Vögel
und das Blühen der Blumen.
Für alle guten Gaben
Deiner reichen Schöpfung
danken wir Dir.
Du schenkst sie uns
und allen zur Freude.
Hilf uns,
dass wir auch
bereit werden zu erhalten,
was Du uns anvertraust,
damit wir Deine Gaben
bewahren für die,
die nach uns kommen,
zur Ehre Deines Namens.

Neu?

Neu, wie neu ist das neue Jahr wirklich
und wie lange ist es neu?

Gilt es morgen vielleicht nur noch als neuwertig
oder sogar schon als gebraucht?

Und übermorgen ist es bereits ausgetreten
wie täglich genutzte Schuhe,
bequem, eingelaufen, angepasst und
so vertraut, wie uns das alte Jahr vertraut war.

Wie neu ist neu?

Fußsohlen

In dir steckt ein König

König

In Comics und Filmen haben die Helden immer Super-Kräfte:
Popeye hat riesige Muskeln, Superman kann fliegen,
Spiderman klettert an Häusern hoch.

Auch wir bekommen eine Kraft verliehen, schon mit der Taufe:
die Kraft, uns zu verändern.

Nicht nur die Vorsätze, die vielleicht zu Beginn eines neuen Jahres getroffen werden.
Das ganze Leben kann ein Weg dieser Veränderung sein –
um als Christen erkennbar zu sein.
Nicht durch Muskeln und Superkräfte,
aber durch Nächstenliebe und Aufmerksamkeit.

Schatz + Perle

Radrennfahrer

Mit dem Reich Gottes ist es wie...

mit einem Radrennfahrer,
der alles aus sich herausholt,
um wenigstens ein einziges Mal
das gelbe Trikot zu tragen.

mit einem Forscher,
der alles unternimmt,
um den Impfstoff
gegen das Corona-Virus zu finden.

mit einem Schatz im Acker
oder einer kostbaren Perle,
die jemand
für seinen ganzen Besitz kauft.

Mt 13, 44-46

12 weiße Blätter

Kalender

Nackt liegt es da,
das neue Jahr:
12 mal Durst,
12 mal Hunger.

Wach schaut es mich an,
das neue Jahr:
12 mal Bitten
12 mal Hoffnung.

Ruhig spreche ich es an,
das neue Jahr:
12 mal will ich geben,
12 mal will ich füllen.

Verlass dich
auf mich!

Gottesdienst zum Fest der Taufe Jesu (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum Fest der Taufe Jesu:

 
Taufe im Jordan

Begrüßung

Mit dem heutigen Tag, dem Fest der Taufe Jesu, schließt der Weihnachtsfestkreis. Wir begrüßen alle, die über den Podcast wieder mit uns verbunden sind.

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 253 – In dulci jubilo

Einführung

Seit dem Fest der Geburt Jesu sind etwa 30 Jahre vergangen. Dreißig Jahre, von denen wir so gut wie nichts wissen.
Erst jetzt taucht Jesus wieder auf. Er stellt sich in die Reihe derer, die sich von Johannes taufen lassen –
unbemerkt, unbeachtet, bedeutungslos.

 

Einer von uns – als solcher beginnt er sein Wirken.
Und er bleibt sich treu.

Gebet

Guter Gott,
als Jesus aus dem Wasser der Taufe stieg, hast du ihn als deinen geliebten Sohn bezeichnet.
Auch uns hast du als deine geliebten Kinder angenommen. Lass uns hierfür dankbar sein. Amen.

Halleluja

 

Lesung

Apostelgeschichte 10, 34 – 38

Impuls

 

Fürbitten

Herr Jesus Christus, mit deiner Taufe begann dein Wirken unter den Menschen.
Zu dir rufen wir: (mit Liedruf 156)

 

Lass uns als Getaufte unsere Aufgaben erkennen...

 

Lass uns dankbar sein für deine Liebe...

 

Gib uns Kraft und Mut, uns allezeit zu dir zu bekennen...

 

Lass deine Botschaft in unserer Welt immer mehr Raum gewinnen...

Vater unser

beten

Schlussgebet

Gott,
lass dein Wort weiter in uns wirken,
lass uns erkennen, wohin du uns stellst,
lass uns deine Wege gehen –
heute und an den kommenden Tagen,
sei du bei uns, leite und begleite uns. Amen.

Segen

Und so segne uns der gute und dreieinige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Lied

Gotteslob 259: Gottes Stern, leuchte uns

Verabschiedung

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sonntag und eine gute Woche.

Schlange stehen

Jesus Christus ist in dieser Welt.
Er ist immer bei den Menschen zu finden.

Als Jesus getauft wurde,
stellte er sich in eine lange Reihe mitten unter die Menschen.
Da sieht er selber seinen Platz.

Auch heute,
auch bei uns.

Menschenschlange

Januar

Abenddämmerung

Dunkle Januarnacht,
sternlos irre ich umher.
Nachtfäden umspinnen Gehör und Herz.
Wo bleibt Dein Odem?

Steh auf!
Ich blase Dir Not und Angst
aus Herz und Mund
und tränke dich mit meiner Nähe,
dass die Nacht hell wird
wie der Morgenstern.

Wer, wenn nicht alle?

Dreikönige an der Krippe

wer außer uns
geht zu dem kind in der krippe

in zeiten einer pandemie passt es
dass leute aus der ganzen welt
an der krippe erscheinen

sie kommen von überallher
sie kommen mit geschenken

warum tun sie das
was birgt die krippe
das man nicht überall sonstwo auch hätte

es sind die augen die dich anschauen
es ist das lächeln das dich einfängt
es ist die stille freude die dir da geschenkt wird

und was wäre denn dein geschenk
für das neue kind
was kannst du geben
was dieses kind glücklich macht

Gottesdienst zum Fest der Erscheinung des Herrn (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum Fest der Erscheinung des Herrn:

 
Drei heilige Könige als Holzstatuen

Begrüßung

Zum Fest der Erscheinung des Herrn – auch bekannt unter dem Namen „Heilige Drei Könige” - begrüßen wir Sie herzlich zur Mitfeier des kurzen Gottesdienstes.
Wir beginnen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied

Gotteslob 240: Hört, es singt und klingt mit Schalle

Einführung

Wer eine Reise macht, überlegt vorher, wohin es gehen soll. Das Ziel im Auge – sonst geht es nicht!

 

Die Sterndeuter, von denen heute im Evangelium die Rede ist, brachen auf zu einer Reise, die sie ins Ungewisse führte. Sie kannten das Ziel nicht, lediglich ein Stern wies ihnen den Weg, ein Stern, von Gott geschickt.

Orgelmusik

 

Gebet

Herr, du sendest Zeichen,
um auf deine Gegenwart hinzuweisen.
So folgten die Weisen dem Stern und
fanden den Weg zu dir, dem Erlöser.
Lass auch uns die Zeichen,
die du unserer Zeit schenkst, erkennen
und dich als unseren Erlöser finden.
Darum bitten wir dich. Amen.

Halleluja

 

Evangelium

Matthäus-Evangelium 2, 1 – 12

Impuls

 

Fürbitten

Herr, unser Gott. Zu dir rufen wir:

 

Für alle, die dich suchen:
Lass sie in ihrem Bemühen nicht aufgeben...

 

Für alle, die meinen, dich schon längst gefunden zu haben:
Erwecke in ihnen weiterhin Neugierde, dich noch genauer und vielleicht ganz anders kennen zu lernen...

 

Für alle, die ihre Suche aus Enttäuschung oder Mutlosigkeit aufgegeben haben:
Wecke in ihnen neu eine tiefe Sehnsucht nach dir...

 

Für uns alle:
Lass uns bei unserer Suche nicht müde werden...

Vater unser

Und so lasst uns zu Gott, unserem Vater beten:
Vater unser...

Segensgebet

Herr,
leuchte uns voran, damit wir den Weg sehen.
Leuchte in unser Herz, damit wir deinem Weg folgen.
Leuchte durch uns, damit diese Welt heller wird.

 

Und so erleuchte uns mit seiner Liebe der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

Lied

Gotteslob 261: Stern über Betlehem

Verabschiedung

Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Tag und hoffen, dass wir am kommenden Sonntag, am Fest der Taufe Jesu, wieder im Gebet miteinander verbunden sind.

Du bist ...

Orgelpfeifen

Du bist die Antwort
auf alle meine Fragen

Du bist die Klarheit
die mich tiefer sehen lässt

Du bist der Klang
der mein Gemüt bewegt

Du bist der Hauch
der mich sanft benetzt

Du bist die Weite
die meiner Seele Raum gibt

Du bist das Haus
das Geborgenheit mir schenkt

Du bist die Heimat
die ich nie verlier’

Du bist die Ohnmacht
das Kind, dort in der Krippe

Du bist der Spiegel
in dem ich mich erkenne

Du bist der Mensch
der ich noch werden will

Der Nächste

Wir hören, dass Jesus zu dem Blindgeborenen sagt:
„Was soll ich dir tun?”

Im griechischen Urtext heißt es aber:
„Was will Du, dass ich Dir tun soll?”

Vielleicht ein Wegweiser für das neue Jahr...

Tratanbahn 2012

Gottesdienst zum 2. Sonntag nach Weihnachten (Podcast)

Hören Sie den Gottesdienst zum 2. Sonntag nach Weihnachten:

 
Alpha und Omega

Begrüßung

Das neue Jahr ist noch jung. Auch in diesem Jahr teilen wir mit Ihnen unseren Gottesdienst über diesen Podcast.
Herzlich willkommen zur Feier des Sonntags!

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Einführung

Die vielen Worte heute
in Büchern, in Zeitungen, in Reden und Gesprächen - und das eine Wort:
Wort Gottes,
Urwort, Grundwort, Schlusswort.

 

Gott hat dieses Wort gleichsam mit Buchstaben aus Fleisch getextet,
mit menschlichem Blut in unsere Geschichte hineingeschrieben.

 

Das Wort Gottes ist Fleisch geworden.

Lobpreis

Gotteslob 237, 7.Str.: Lob, Ehr sei Gott

Gebet

Herr Jesus Christus,
in unseren Worten hast du von Gott geredet.
In ihnen ist Gott für uns greifbar geworden.
Du bist Gottes Wort an uns.
Wir danken dir.

Halleluja

 

Evangelium

Johannes-Evangelium 1,1-18

Impuls

Am Anfang von allem steht die Sprache, das Wort. Gott selbst ist das Wort. Es ist in Bethlehem geboren. In Jesus kommt Gott zu Wort.

Fürbitten

Wir beten zu unserem Herrn Jesus Christus:

 

Gib uns das Wort, das aufhorchen lässt und die Menschen froh macht.

 

Gib uns das Wort, das andere aufstehen und hoffnungsvoll leben lässt.

 

Gib uns das Wort, das Schuldige freispricht und Frieden bringt.

 

Gib unseren Verstorbenen das Wort, das vom Tod zum Leben führt.

Vater unser

beten

Frieden

Worte verletzen und heilen,
Worte zerstören und bauen auf,
Worte verdunkeln und erleuchten,
Worte stiften Krieg an
und schaffen Frieden.

 

Jesus ist für uns das Wort,
das Frieden schafft.

Schlussgebet

Herr,
in den vielen fragwürdigen Worten
bist du das eine zuverlässige Wort.
In den vielen gedankenlosen Worten
bist du das eine sinnerfüllte Wort.
Wir haben es hier gehört.
Es hilft uns weiter einen Tag, eine Woche, ein Jahr –
bis in Ewigkeit. Amen.

Lied

Gotteslob 449 – Herr, wir hören auf dein Wort

Segen

Gott segne uns mit guten Worten füreinander,
die Leben schenken:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

 

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sonntag!

Jahresbeginn

Ein neues Jahr liegt vor uns wie ein weißes, unbeschriebenes Blatt Papier.

Was wird es bringen, Gesundheit oder Krankheit, Gemeinschaft oder Einsamkeit, Sicherheit oder Unsicherheit, Frieden oder Unfrieden...

Da kommt mir die Geschichte der Israeliten in den Sinn. Als sie bei ihrer Wanderung durch die Wüste keine Zukunft mehr sahen, fiel Manna vom Himmel, Brot für jeden Tag. Und sie konnten neue Hoffnung schöpfen.

Eine Botschaft auch für uns, für das kommende Jahr.

Gott sorgt, er schenkt uns genug, damit wir jeden Tag leben können.

Steinfußboden mit projezierter Schrift